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Light it up blue! Eine besondere Aktion zum Welt Autismus Tag

Auch heuer werden in der Nacht vom 1. auf den 2. April wieder viele Gebäude blau beleuchtet; und das nicht nur in Österreich, sondern auf der ganzen Welt. Das ist kein Zeichen für eine politische Partei, es ist eine weltumspannende Aktion, um das Thema Autismus ins richtige Licht zu rücken und so Aufmerksamkeit zu erreichen. Aufmerksamkeit für ein Thema, das noch immer zuwenig Beachtung findet, obwohl Autismus etwa 1 Prozent der Bevölkerung betrifft.

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Wien hat Mut - Flüchtlingsfrage und Inklusion

Man muss sich im Spätsommer 2015 nicht schämen für Wien. In Zeiten, in den PolitikerInnen sich österreichweit durch Feigheit und Kleingeist auszeichnen, indem sie - (Angst vor Rechtspopulismus essen Seele auf...) - Realitäten von Massenflucht, Elend und Not solange negieren bis hunderte Menschen obdachlos und 71 Männer, Frauen und Kinder qualvoll erstickt sind, in solchen Zeiten tut es gut in Wien zu leben. Wien ist erfreulich anders.

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Ohne leistbaren Wohnraum keine Inklusion – Teil 2

In meinem BLOG-Beitrag vom 10. Juni 2015 habe ich auf die schlichte Tatsache hingewiesen, dass leistbarer Wohnraum eine notwendige Voraussetzung für eine echte Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft darstellt. In diesem Zusammenhang habe ich die geplanten Einschränkungen bei der sozialen Wohnungsvergabe durch Wiener Wohnen kritisiert. Nach Rücksprache mit Gabriele Mörk, die bei Wiener Wohnen für die soziale Wohnungsvergabe verantwortlich ist, hat sich nun herausgestellt, dass die von mir im Beitrag verwendeten Zahlen zum Teil unrichtig sind und dadurch ein verfälschtes Bild entstanden ist. Ich stehe nicht an mich dafür zu entschuldigen und korrigiere mich hiermit gerne:

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Stellungnahme der IVS - Wien zur GuKG-Novelle 2015

Angesichts der Tatsache, dass im Entwurf zur aktuellen GuKG-Novelle die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen einmal mehr nicht berücksichtigt wurden, hat die IVS-Wien folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Am 04. September endet die Begutachtungsfrist zur geplanten Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz. Der vorgelegte Entwurf berücksichtigt zurzeit fast ausschließlich Krankenhäuser und großen Pflegeheime. Damit wird wider besseres Wissen die Lebensrealität von vielen tausenden Menschen mit Behinderung in Österreich ignoriert, die in ihren eigenen Wohnungen, in der Familie oder in kleinen integrativen Wohneinheiten unterstützt, betreut und gepflegt werden. Der seit Jahren kritisierte rechtliche Graubereich, indem sich tausende gut qualifizierte professionelle BetreuerInnen und Pflegefachkräfte bewegen müssen wird damit prolongiert, obwohl einfach umsetzbare Lösungsvorschläge auf dem Tisch liegen.

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Junge Menschen mit Behinderung in Pflegeheimen

Ein Zeitungsartikel im Kurier vom 05.08.2013: der ärztliche Direktor eines Pflegeheimes des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) präsentiert einen „Patienten". Es handelt sich jedoch, wie man sieht, gar nicht um einen kranken Menschen, sondern um Herrn T.: ein 41 jähriger Mann, der sich gut artikulieren kann mit leichter intellektueller Behinderung. Er lebt seit 2012 auf einer geriatrischen Pflegestation. Herr T. wurde aufgenommen, weil Menschen die vom Fonds Soziales Wien (FSW) zugewiesen werden, vom KAV nicht abgelehnt werden können. Herr T. ist, wie sich zeigen sollte, kein Einzelfall aber offenbar ein Anlassfall. Via Kurierartikel wird nämlich auch bekanntgegeben, dass in zwei neuen KAV-Pflegeheimen demnächst eigene „Stationen für Menschen mit Behinderung" geschaffen werden sollten.

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Neunmal Krähwinkel? - Zur Behindertenpolitik in Österreich

Wir befinden uns im Jahr 2015 nach Chr. Im Schengenraum herrscht freies Niederlassungsrecht. Im ganzen? Nein! Ein kleines von Föderalisten regiertes Land leistet erfolgreich Widerstand und errichtet unverdrossen neue Grenzen und Barrieren damit Menschen mit Behinderung nur ja kein freies Niederlassungsrecht genießen mögen. Neun Landtage haben dazu vorsorglich neun verschiedene Behinderten- oder Chancengleichstellungsgesetzen beraten und beschlossen und gleich mit neunmal unterschiedlichen Verordnungen oder Förderrichtlinien ausgeschmückt. Obwohl manche Landeshauptstadt kaum mehr als 13.000 Einwohner hat, findet sich jederzeit genügend fachliche Kompetenz um auch die Umsetzung neunmal jeweils anders zu regeln. Neun Landesadministrationen in der Behindertenhilfe haben so das „Rad der Behindertenhilfe" jeweils neunmal neu erfunden und neunmal eigene Qualitätsstandards und neunmal eigene Leistungskataloge und neunmal eigene Abrechnungsmodalitäten kreiert.

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Was bringt das neue Sachwalterrecht?

Die Diskussionen rund um die Änderungen des Sachwalterrechts gehen langsam aber sicher ins Finale. Es ist ein erklärtes Ziel der zuständigen Personen im Justizministerium im Herbst einen Entwurf für eine Novelle vorzulegen, die zahlreiche Änderungen bringen soll. Auch die IVS Wien hat sich diesem Thema intensiv gewidmet und im Mai 2014 in Kooperation mit dem Vertretungsnetz Wien eine große Veranstaltung organisiert, in der es vor allem um Alternativen zur Sachwalterschaft für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Menschen mit psychischen Erkrankungen ging.

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Ohne leistbaren Wohnraum keine Inklusion

Wiener Wohnen hat vor kurzem bekannt gegeben, dass die Wohnungsvergabe über die sogenannte soziale Schiene um über 40% eingeschränkt werden soll. Das bedeutet, dass ab 2015 statt wie bisher ca. 2100 Wohnungen nur noch 1200 Wohnungen über die soziale Wohnungsvergabe zur Verfügung stehen werden. Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem es eigentlich darum gehen müsste, nicht weniger sondern deutlich mehr leistbaren Wohnraum für Menschen mit Behinderungen und von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen bereit zu stellen.

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Unmenschliche und erniedrigende Behandlungen beenden!

  • Der Vertragsstaat sollte die Verwendung von Netzbetten, Fixierungen und anderen nicht einvernehmlichen Praktiken abschaffen, die bei Menschen mit intellektuellen, mentalen und psychosozialen Behinderungen in psychiatrischen Spitälern und Institutionen genutzt werden.
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Systematische Datensammlung – ein Ding der Unmöglichkeit?

  • Das Komitee empfiehlt dem Vertragsstaat, das Sammeln, die Analyse und die Veröffentlichung von Daten zu Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu systematisieren und die Kapazitätsbildung in dieser Angelegenheit zu verbessern; geschlechtssensible Indikatoren auszuarbeiten, um gesetzliche Entwicklungen, politische Entscheidungen und die institutionelle Stärkung der Überwachung zu unterstützen.
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