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Gewalt hat viele Facetten und braucht daher vielfältige Maßnahmen ihr zu begegnen

  • Die Vertragsstaaten treffen geeigneten Maßnahmen, um jede Form von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch zu verhindern, indem sie unter anderem geeignete Formen von das Geschlecht und das Alter berücksichtigender Assistenz und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien und Betreuungspersonen gewährleisten, einschließlich durch die Bereitstellung von Informationen und Aufklärung darüber, wie Fälle von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch verhindert, erkannt und angezeigt werden können.
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Gesetzlicher Anspruch auf berufliche (Teil-)Qualifizierung fehlt

  • Das Komitee unterstützt die Empfehlungen des Komitees für Kinderrechte (Empfehlung Nr. 9 (CRC/C/GC/9, 2006) und fordert den Vertragsstaat auf, diese Empfehlungen so schnell wie angemessen umzusetzen.

Kinder mit Behinderungen werden in Österreich von Beginn an nicht ausreichend inkludiert. Besonders deutlich wird dies im Bildungssystem wo immer noch sonderpädagogische Einrichtungen, wie heilpädagogische Kindergärten und Sonderschulen den weiteren Lebensweg beeinflussen und vorzeichnen, sodass man den Nimbus des „Sonderlings" ein Leben lang nicht mehr los wird.

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Freiheitsbeschränkungen befristen und durch persönliche Zuwendung ersetzen!

  • Das Komitee fordert den Vertragsstaat auf, alle notwendigen gesetzlichen, administrativen und gerichtlichen Maßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass niemand gegen seinen Willen in irgendeiner Art von psychologischer oder psychiatrischer Einrichtungen festgehalten wird. Es fordert den Vertragsstaat auf, Strategien zur De-Institutionalisierung auf Grundlage des Meschenrechts-modells von Behinderungen zu entwickeln.
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Der Wille zählt und Fehler darf jede/r machen!

  • Das Komitee empfiehlt, dass die fremdbestimmte Entscheidungsfindung durch unterstützte Entscheidungsfindung ersetzt wird. Das Komitee empfiehlt Österreich, mehr zu unternehmen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu unterstützter Entscheidungsfindung haben und nicht unter Sachwalterschaft gestellt werden.
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Deinstitutionalisierung ja – aber auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf?

Deinstitutionalisierung ja – aber auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf?
  • Das Komitee empfiehlt dem Vertragsstaat sicherzustellen, dass die Bundesregierung und die Landesregierungen größere Anstrengungen für die De-Institutionalisierung unternehmen und es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, zu wählen, wo sie leben wollen.
  • Das Komitee empfiehlt ferner, dass der Vertragsstaat die Programme persönlicher Assistenz harmonisiert und erweitert und die persönliche Assistenz für alle Menschen mit intellektuellen und psychosozialen Behinderungen verfügbar macht.
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Behindertenfeindliche Gesetzestexte streichen!

  •  Das Komitee ermutigt den Vertragsstaat, Initiativen hinsichtlich Bewusstseinsbildung zu ergreifen, um die bestehende Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen auf Grundlage des Wohltätigkeitsmodells und des "altmodischen" Verständnisses, dass alle Menschen mit Behinderungen beschützt werden müssen, effektiv zu verändern.
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Barrierefreiheit kostet was – aber die Umsetzungsfristen sind schließlich lang genug!

  • Das Komitee empfiehlt, dass der Vertragsstaat einen übergreifenden inklusiven Ansatz der Barrierefreiheit in Übereinstimmung mit Artikel 9 der Konvention entwickelt. Die Baunormen sollten sich nicht auf Gebäude mit einer Mindestgröße oder Mindestkapazität beschränken, sondern gemäß Artikel 9 für alle öffentlichen Einrichtungen gelten. Das Komitee empfiehlt eine Verkürzung der Fristen für die Etappenpläne, die derzeit in einigen Städten und Ländern eingesetzt werden.
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Der Newsletter der IVS Wien

Die IVS Wien hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als streitbare Interessensvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderungen einen Namen gemacht. Es ist uns gelungen in diesen vier Jahren zahlreiche Initiativen zu starten und damit Anstöße für wichtige Diskussionen und neue Entwicklungen im Bereich der Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt zu setzen.

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UN Konvention – wie anders ist Wien?

„Menschenrechte sind eine Selbstverständlichkeit." So formulierten wir 2011 auf unserer Homepage. Und: „Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Stadt Wien zur Weiterentwicklung der Angebote im Sinne von Teilhabe und Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung verpflichtet." Wir forderten einen offenen Dialog mit allen Beteiligten, vor allem auch mit betroffenen Menschen mit Behinderungen. Die Art und Weise unseres Auftretens war ein Tabubruch im traditionell paternalistisch verwalteten Wien: wir artikulierten gesellschaftspolitische Positionen nicht „hinter verschlossener Türe" sondern auch über Presseaussendungen und Pressekonferenzen. Dadurch wollten und wollen wir stets Inhalte und Diskussionen vorantreiben. (Partei-) politik oder tagespolitisches Kleingeld zu wechseln stand nie auf der Agenda der IVS Wien.

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Wann kommt die Inklusive Bildung?

  • Das Komitee empfiehlt, dass größere Anstrengungen unternommen werden, um Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen in allen Bereichen der inklusiven Bildung vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe zu unterstützen.
  • Insbesondere empfiehlt es dem Vertragsstaat sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen, einschließlich Kinder mit Behinderungen und ihre repräsentativen Organisationen, in die alltägliche Umsetzung der Modelle inklusiver Bildung, die in mehreren Ländern eingeführt wurden, eingebunden werden.
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